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Hubertus und Eida - das Märchen online lesen

Gepostet von Michelle Kramer am
Hubertus und Eida - das Märchen online lesen

Ein Märchen, von Michelle Kramer frei erfunden und geschrieben sowie illustriert durch Design-Unikate aus echten Straußeneiern.

 

Zu einer Zeit als das Wünschen noch geholfen hat, lebte ein Hirsch namens Hubertus. Hubertus hatte als junger Hirsch einen wunderschönen Traum. Er träumt, dass er eines frühen Herbstmorgens ein leuchtendes Geweih hatte. In seinem Traum war er der Held des Waldes. Er wurde von den anderen Waldbewohnern bewundernd und anerkennend angeschaut und er konnte dank seines Lichtgeweihs anderen Tieren bei der Nahrungssuche helfen. Hubertus konnte nur noch an diesen wunderschönen Traum denken. Er unternahm kaum noch Streifzüge durch den Wald, er lief nur noch zum alten Weiher, um dort sein Spiegelbild anzuschauen und festzustellen, dass sein Geweih nicht leuchtete. Er fühlte sich lieblos und glanzlos und ohne Nutzen. Immer wenn ein anderes Tier grußlos an ihm vorüberzog, dachte er mit Tränen in den Augen an seinen Traum. „Würde mein Geweih nur so schön leuchten wie in meinem Traum, dann wäre gewiss alles anders!“ 

 

Die Jahre zogen vorüber, Hubertus graste nur noch in der Nähe des Weihers. Er fühlte sich kraftlos und schwer, jeden Tag wachte er aufs Neue mit seinem normalen Geweih auf. Er freute sich jedes Jahr auf den Herbstbeginn, denn das war die Jahreszeit seines Traumes. Er erinnerte sich an tanzende, goldene Blätter, die durch sein leuchtendes Geweih blitzten und funkelten. Der diesjährige Herbst war so gut wie vorüber, und Hubertus war so verzweifelt wie noch nie. Als ihm irgendwann in der Dämmerung die Tränen über sein Fell kullerten, sah das ein Glühwürmchen. Es rief die anderen Glühwürmchen, und sie flogen gemeinsam zu Hubertus. „Hey Hirsch, warum weinst Du?“ fragte eines der Glühwürmchen. Hubertus schaute neugierig hoch und antwortete: „Ich möchte so gern ein leuchtendes Geweih haben.“ Die ganze Gruppe der Glühwürmchen fing gemeinschaftlich an zu lachen. „Was ist das denn für ein dummer Wunsch?“ Gelangweilt drehten sie sich um und flogen weiter. Hubertus dachte bei sich: „Ihr habt gut lachen – ihr leuchtet ja!“

 

Das Glühwürmchen, welches Hubertus entdeckt hatte, kehrte nochmal zurück und sagte: „Mach Dir nichts daraus, lieber Hirsch. Mein Leuchten war von Geburt an sehr schwach, und ich wurde dafür verspottet. Doch ich habe an meinem Leuchten gearbeitet, und nun bin ich eines der hellsten! Ich weiß nicht, wie dies bei einem Hirschgeweih funktionieren kann, das musst Du selber herausfinden.“ Hubertus konnte es nicht fassen! Natürlich! Er bedankte sich bei dem Glühwürmchen und beschloss herauszufinden, wie er sein Geweih zum Leuchten bringen kann.

 

Er grübelte noch beim nächsten Sonnenaufgang. Dann hatte er eine Idee: „Natürlich, ich frage die Sonne! Sie wird es wissen!“ Er spurtete zu der Stelle, an welcher sie gerade noch auf der Erde lag, aber als er dort angekommen war, war sie viel zu weit weg am Himmel. Er probierte dies an drei aufeinanderfolgenden Tagen, aber entweder war es viel zu heiß, oder die Sonne war schon zu weit entfernt um mit ihr sprechen zu können. Hubertus wurde klar, dass er einen anderen Ratgeber benötigt. Diesmal hatte er schneller Glück, denn es folgte eine Nacht an welcher der Mond sehr groß und nah an der Erde war. Hubertus kletterte auf den höchsten Berg und rief zitternd und voller Angst davor, wieder ausgelacht zu werden: „Hallo Mond, Du leuchtest so schön! Ich habe einen großen Traum, mein Geweih soll so leuchten wie Du. Kannst Du mir weiterhelfen?“

 

Der Mond lachte nicht, er sprach: „Hallo schöner Hirsch, danke für das Kompliment, das bekomme ich ansonsten nur von dem Wolf. Leider kann ich Dir nicht helfen. Ich weiß nicht, wie Dein Geweih leuchten könnte. Frag doch einmal die Sterne! Das sind so viele, da wird doch einer dabei sein, der weiß, wie das funktioniert!“ Hubertus war völlig überrascht, der Mond hat ihn „schön“ genannt und ganz normal mit ihm gesprochen. Das ist ja toll, außerdem hat einen super Tipp bekommen. Er beschloss, morgen wieder auf den Berg zu klettern, vielleicht hatte er ja Glück und kann direkt einen Stern fragen. Hubertus kletterte viele Nächte auf den Berg, aber die Sterne waren immer viel zu weit entfernt um Hubertus zu bemerken. Eines Nachts, nach vielen Rufen nach den Sternen, erschreckte er sich durch eine freche Stimme direkt an seinem Ohr: „Hallo Du Hirsch, hallo Du Hirsch!“ Hier ist ja nirgends niemand, mit wem sprichst Du denn?“ Hubertus schaute sich erschrocken um und sah etwas sehr Kleines um ihn herumflirren.

 

„Hallo Du Hirsch, hallo Du Hirsch, keine Angst, ich bin Eida, eine Elfe.“ Hubertus beruhigte sich und sagte: „Hallo Eida, mein Name ist Hubertus, und ich möchte ein leuchtendes Geweih. Mein Plan ist die Sterne um Rat zu bitten.“ „Das ist aber eine schlaue Idee, lieber Hubertus. Ich bin auch auf der Suche. Ich bin eine Ei-Elfe und wohne in leeren Eiern. Leider ist mein letztes Haus mal wieder kaputtgegangen, und ich finde schon seit Tagen kein Neues, denn zu dieser Jahreszeit ist dies nicht so leicht. Dürfte ich mich dir anschließen und mich ein wenig in deinem Fell wärmen? Vielleicht können mir die Sterne ja auch helfen, sie haben ja eine super Aussicht.“ Hubertus wurde ganz warm ums Herz. Wie wundervoll, mein Wunsch wird respektiert und ich werde gebraucht und bin nicht mehr allein. Ab dieser Nacht waren Eida und Hubertus immer zu zweit unterwegs, sie riefen jede Nacht nach den Sternen und führten dabei viele tolle Gespräche und lernten sich besser kennen.

 

Das ungleiche Team schloss eine innige Freundschaft. Eida brauchte dringend ein Ei-Zuhause, lange würde Hubertus Wärme das Fehlen der wichtigen Ei-Schale nicht überbrücken können. Hubertus sehnte sich weiterhin nach seinem leuchtenden Geweih, obwohl die Gespräche mit Eida ihm halfen, selbstbewusster zu werden. Dann kam die Nacht, die den Weg der beiden wieder beschleunigte. Eida sah eine Sternschnuppe und rief: „Hallo Du Hubertus, hallo Du Hubertus, schnell, dort hinten kommt ein Stern zur Erde!“ Hubertus rannte blitzschnell zu der Stelle und war selbst überrascht, wie wendig und schnell er geworden war.

 

„Hallo Sternschnuppe, Du leuchtest so hell! Ich habe einen großen Traum, mein Geweih soll so strahlen wie Du. Außerdem sucht meine Freundin Eida nach einem Ei-Zuhause. Kannst Du uns helfen?“ Die Sternschnuppe zischte erfreut: „Hallo schneller Hirsch, danke für das Kompliment. Leider kann ich Dir nicht helfen. Ich weiß nicht, wie das funktionieren könnte. Ich kenne auch niemanden, der Ei-Häuser vermietet, ich kenne nur Schneckenhäuser. Frag doch mal den Kardinal, ich bewundere diesen Vogel schon lange wegen seines leuchtenden Gefieders.“

 

Eida und Hubertus bedankten sich und machten sich sogleich auf die Suche nach dem Kardinal. Hierbei war Eida Hubertus wieder eine große Hilfe, denn sie flog auf die höchsten Bäume und schaute nach dem Vogel mit dem leuchtend roten Gefieder. Jedes Mal, wenn Eida zu Hubertus flog, um ihm zu berichten, was sie herausgefunden hat über den Kardinal, brachte sie ihm ein paar schöne Zweige aus dem Wald mit. Damit schmückte sie liebevoll sein Geweih. Sie machte sich viele Gedanken über ihren Freund und wollte ihn damit aufheitern. Dann war es soweit, Eida fand den Kardinal und flog mit Ihm zu Hubertus. Hubertus wurde erfüllt von Bewunderung und Dankbarkeit, als die beiden bei ihm ankamen. „Hallo Eida! Hallo Kardinal, Dein Gefieder glänzt wunderschön! Ich habe einen großen Traum, mein Geweih soll so leuchten wie Deine Federn. Außerdem sucht meine Freundin Eida nach einem Ei-Zuhause. Kannst Du uns helfen?“

 

Der Kardinal trällerte glockenklar: „Hallo stolzer Hirsch, danke für das Kompliment. Leider kann ich Euch nicht helfen. Ich weiß nicht wie das funktionieren könnte und ich kenne auch niemanden, der Ei-Häuser besitzt, ich kenne nur Vogelnester mit Schlupfeiern. Frag doch mal das Reh, ich bewundere diesen Waldbewohner wegen seiner glänzenden Augen.“ Eida und Hubertus bedankten sich und machten sich sogleich auf die Suche nach dem Reh. Diese Suche wird nicht sehr lange dauern, denn Hubertus wusste, wo er das Reh finden konnte. Er ärgerte sich, dass er nicht direkt auf die Idee gekommen war und die Lösung so nahe liegen könnte. Eida beruhigte ihn: „Hallo Du Hubertus, hallo Du Hubertus, jetzt stell dir mal vor, Du Hubertus, dann hätten wir uns ja niemals nie getroffen und ich wäre wohl schon erfroren ohne Deine Wärme.“ Eida hatte recht, und zudem fing es heftig zu schneien an. Die Flocken tanzten eisig um die Nase von Hubertus, und er wunderte sich, dass er überhaupt nicht erschöpft war. Vielleicht, weil er diesen Weg auch für seine Elfenfreundin ging?

 

Als er das Reh fand, stand dieses schon tief im Schnee und blickte ihn scheu an. „Hallo Reh, Deine Augen glänzen wunderschön! Ich habe einen großen Traum, mein Geweih soll so leuchten wie Deine großen braunen Augen. Außerdem sucht meine Freundin Eida nach einem Ei-Zuhause. Kannst Du uns helfen?“ Das Reh überlegte kurz und sagte dann zart: „Hallo kluger Hirsch, danke für das Kompliment. Leider kann ich Euch nicht helfen. Ich weiß nicht, wie das funktionieren könnte und ich kenne auch niemanden, der Ei-Häuser besitzt, ich kenne nur Pilzhäuser für Elfen. Frag doch mal den Fuchs, ich bewundere ihn für seine Schlauheit, er wird Euch sicher helfen können.“

 

Eida und Hubertus bedankten sich und schauten sich hoffnungsvoll an. Sie spürten, dass dies ein wichtiger Ratschlag ist! Hubertus fragte Eida, ob sie nicht auch in einem Pilz wohnen könnte. Eida erklärte Hubertus, dass dies leider nicht möglich ist. Sie berichtete ihm, dass es unendlich viele Elfenvölker gibt. Zum Beispiel die Blumen-Elfen, die in Blumen wohnen und nur einen Sommer leben. Die Pilz-Elfen wiederum leben in Pilzhäusern im Wald und werden Hunderte von Jahren alt, denn sie schlafen, wenn ihr Pilzhaus zerstört wurde, sie schlafen so lange, bis ein neuer Pilz gewachsen ist und richten ihren Neubau dann wieder neu ein.

 

Eida wäre froh, wenn sie sich die Art des Hauses selbst aussuchen könnte, denn die Ei-Häuser sind sehr zerbrechlich und werden lange Zeit des Jahres im dunklen Kellern gelagert. Menschen holen die schönen Eier leider nur über eine sehr kurze Zeit in ihre kuscheligen Wohnungen und dekorieren sie liebevoll. Sie ist nun mal als Ei-Elfe auf diese Welt gekommen, da gibt es keine andere Möglichkeit. Sie berichtete weiter, dass sie sich auch nicht verbiegen wollen würde, denn sie liebte den Geruch und das Gefühl, wenn sie die Oberfläche der Schale berührte. Außerdem brauchte sie den Kalk der Eischalen zum überleben, dieses Lebenselixier leckte sie von Zeit zu Zeit ab. Sie schaute Hubertus traurig an und sagte: „Ich spüre, dass mir nicht mehr viel Zeit bleibt, ich werde schwächer.“

 

Hubertus bekam große Angst um seine beste Freundin. Er musste den Fuchs finden, und er machte sich auf die Suche, während Eida sich in seinem Fell ausruhte und viel schlief. Er lief unermüdlich, viele Tage und Nächte. Er hatte das Gefühl, dass er bald am Ende des Waldes angelangt sein müsste, was würde ihn dort erwarten? Als er schon nicht mehr dran geglaubt hat, traf er auf den Fuchs. „Hallo Fuchs, Du bist bekannt für Deine Schlauheit und meine Freundin Eida und ich benötigen Deinen Rat. Ich habe einen großen Traum, mein Geweih soll so leuchten wie die Sterne. Außerdem suchen wir nach einem Ort, an dem es Eier gibt. Meine Freundin braucht dringend ein leeres Ei, in dem sie wohnen kann. Sie ist eine Ei-Elfe und verliert an Kraft und Stärke ohne ein passendes Zuhause. Kannst Du uns helfen?“

 

Der Fuchs fühlte sich geschmeichelt und antworte überlegen: „Hallo hilfsbereiter Hirsch, danke für das Kompliment. Leider kann ich Euch nicht helfen. Ich weiß nicht, wie das funktionieren könnte, und ich kenne auch niemanden der Ei-Häuser besitzt. Ich kenne aber jemanden der Euch bestimmt helfen kann, wir sagen uns jeden Abend „Gute Nacht. Frag den Hasen!“ Hubertus schaute skeptisch und fragte: „Den Hasen soll ich fragen? Warum denn das?“ Der Fuchs antwortete: „Glaube mir, er wird Euch beiden helfen können. Man nennt ihn auch „Meister Lampe“ und Lampen leuchten, das habe ich bei den Menschen belauscht. Außerdem erzählen sich die Menschen, dass der Hase jedes Jahr viele bunte Eier versteckt.“

 

Hubertus bedankte sich beim Fuchs und lief sofort zu der Stelle, an dem sich die beiden jeden Abend treffen. Tatsächlich, dort saß der Hase, welcher ihn respektvoll ansah und wirkte als wäre er am liebsten schnell weggelaufen. Hubertus rief daher schon von weitem: „Keine Angst, Meister Lampe, lauf nicht weg, wir brauchen dringend Deine Hilfe! Meiner Freundin Eida geht es schlecht, sie ist eine Ei-Elfe und braucht ganz schnell ein Ei-Haus in dem sie wohnen kann. Der Fuchs sagte mir, Du kennst dich aus?“ Der Hase antwortet erleichtert: „Hallo tapferer Hirsch! Ja, da kann ich tatsächlich helfen. Eigentlich dekorieren Menschen zu dieser Zeit keine Eier. Das machen sie immer nur im Frühjahr für ein paar wenige Wochen. Allerdings kenne ich ein Haus, in dem das ganze Jahr ein riesengroßes Ei im Fenster steht. Das Haus findest du direkt am Waldrand, Du kannst es nicht verfehlen. Es ist zur Zeit wunderschön geschmückt mit festlichen Weihnachtsgirlanden, glänzenden Weihnachtskugeln und leuchtenden Lichterketten.“

 

 Das Ende des Satzes hörte Hubertus schon nicht mehr, er wollte auch nicht mehr über seinen Geweihwunsch reden, denn er wusste, dass er sich beeilen muss. Eida war nun schon sehr lange still. Hubertus machte sich große Sorgen. Es war inzwischen dunkel und bitterkalt, er rannte so schnell er konnte und dann sah er das Haus. Drumherum ein wunderschön beleuchteter Garten, wie Sterne, wie Glühwürmchen, wie der Mond! Der Garten leuchtete wie alles, was er je hat leuchten sehen. Ihm raubte es den Atem, so überwältigt war er. Sofort sah er auch das Ei, welches seltsamerweise ebenfalls leuchtete. Hubertus zweifelte an seinem Verstand und rief aus: „Sehe ich jetzt alles leuchten? Werde ich verrückt?“ Er stand direkt vor dem Fenster mit einem riesigem Ei und rief verzweifelt nach Eida. Nichts! Was sollte er jetzt tun? Er lief unruhig und unvorsichtig hin und her, dabei verfing sich sein Geweih in einem Band oder einem Seil, oder war dass etwa eine Falle? Panik stieg in ihm hoch, was war das unbekannte Ding da oben über seinem Kopf?

 

Hubertus blieb mutig, er wollte Eida retten. Wieder rief er laut nach ihr, stampfte dabei auf, und da hörte er plötzlich das geliebte Flirren an seinem Ohr. „Hallo Du Hubertus, hallo Du Held, Du hast es geschafft! Wie schön, wie wunderschön! Wie schön Du bist. Ich muss schnell zu dem Ei, Hubertus, ich danke Dir mein Freund.“ Hubertus sah ihr hinterher, wie sie fast unsichtbar erst im Fensterrahmen und dann in dem leuchtenden großen Ei verschwand. Er spürte große Trauer und großes Glück zugleich, als Eida ihm durch eines der kleinen Löcher im Ei zuwinkte. Sie sah so glücklich und überwältigt aus. Sie klatschte die ganze Zeit und warf ihm Kussmünder zu. Will sie ihm etwas sagen? Plötzlich nahm er sein eigenes Spiegelbild in der Fensterscheibe wahr. Was er dort sah, konnte er nicht glauben, aber er drehte den Kopf hin und her, und es war da!

 

Sein Geweih, es leuchtete über und über. Es funkelte, als hätte jemand Sterne daran befestigt! Hubertus weinte dieses Mal Tränen vor Glück. Sie hatten es beide gemeinsam geschafft, Eida hat ein neues und sicheres Zuhause gefunden und er sein Lichtgeweih. Wo war es denn so plötzlich hergekommen? Gehen Wünsche etwa einfach in Erfüllung, wenn man dafür kämpft? Noch einmal nickte Hubertus Eida zu und lief dann glückselig in den verschneiten Wald zurück. Dass dabei die Lichterkette von seinem Geweih rutschte merkte er nicht, denn er hat auf seinem Weg ein Leuchten gefunden, welches ihm niemand mehr nehmen kann.

 

Ei-pilog

Eida hat so viel Platz wie noch nie, in ihrer Straußenei-Leuchte. Aus dieser heraus kann sie das ganze Jahr in den Wald schauen. Ab und zu flirrt sie heraus zu ihrem strahlenden Helden Hubertus, und tratscht mit ihm über wichtige Umwege, Nächstenliebe und ungeahnte Kräfte, die manchmal tief in einem schlummern ... Hubertus ist durch seine einzigartige Reise ein kleiner „Star“ im Wald geworden. Es gibt kein einziges Tier mehr, welches grußlos an ihm vorbeiläuft.

Gern fertige ich Ihnen ein ganz persönliches Straußenei-Unikat an. Thema kann das Märchen von Hubertus und Eida sein, aber alle anderen Wünsche versuche ich selbstverständlich auch zu realisieren, denn ich finde, wir sollten wieder in einer Zeit leben, in der das Wünschen hilft ..

Ihnen hat die Geschichte gefallen? Auch als Märchenheft in unserem Shop erhältlich, mit vielen tollen Fotos. Eine schöne Inspirationsquelle für Straußenei-Fans und Dekorationsliebhaber.

 

 

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